Ich kann es einfach nicht fassen! Ich frage mich wirklich, ob manche Menschen mit einer gewissen Ernsthaftigkeit an ihrem Job arbeiten...
Seit letzter Woche habe ich mir beim Bauamt den Mund fusselig geredet, habe sogar beim Dezernatsleiter um Unterstützung gebeten. Die Unterlagen seien ja nun vollständig, die Genehmigung könne erfolgen...Pah! Weit gefehlt! Am Donnerstag bekam ich den Anruf vom Bauamt, dass es eine Beanstandung in den Unterlagen gibt. Die Lage und Bemaßung der Garage in den Zeichnungen seien falsch.
Schon wieder! Der gleiche Fehler, wie schon beim ersten Korrekturversuch (im Zusammenhang mit dem 0,03 m² Problem) vom Architekten. Das kann doch nicht wahr sein!
Da ich vor einreichen der ersten Korrektur die Zeichnungen selber gar nicht zu sehen bekam, konnte ich keine Einsicht in die Zeichnungen und den Lageplan nehmen. Es ist offensichtlich so, dass die Lagepläne nicht angepasst wurden. Obwohl mir die Architektin das zu 100% zugesichert hat. Ja, man habe alles mit dem Bauamt geklärt, alles in Ordnung. Das ist schon sehr enttäuschend.
Ein weiterer Fehler ist, dass die Feuerwiderstandsdauer und die Bezeichnung der Garagentür nicht korrekt sind. Das ist lt. Bauamt Standardwerk eines Architekten.
Ich habe heute dann selber mit dem Vermesser gesprochen, die Pläne wurden tatsächlich binnen einer Stunde korrigiert. Bei den Korrekturen für den Grundriß habe ich bei den Kollegen im Architekturbüro dann ebenfalls Druck gemacht, dass die Zeichnungen geändert
werden.
Wie es aber so ist, benötigt das Bauamt die Zeichnungen als unterschriebenen A3 Ausdruck. Und da die Architektin wegen Urlaub erst am Montag für die Unterschrift verfügbar ist, dürfen wir weiterhin warten...es ist zum Schreien...
Wenigstens hat man mir im Bauamt zugesichert, den Vorgang nach Vorliegen der korrigierten Unterlagen dann schnell abschliessen zu können.
Vielleicht wird ja nächste Woche doch noch alles gut. Dann gehen wir in Woche sieben.
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Freitag, 10. April 2015
Samstag, 28. März 2015
Update Baugenehmigung und 0,03m²
Nach dem Baustellengespräch gestern waren wir noch kurz im Bauamt und haben uns nach dem aktuellen Bearbeitungsstand erkundigt.
Das wichtigste scheint geklärt zu sein. Der Architekt hat die erforderlichen Unterlagen Mitte der Woche eingereicht. Das 0,03m² Problem soll also geklärt sein. Puh...
Man benötige beim Amt jetzt wohl noch etwa 2 Wochen, bis die Genehmigung durch ist. Hoffen wir´s! Dann sind es 6 Wochen...
Das wichtigste scheint geklärt zu sein. Der Architekt hat die erforderlichen Unterlagen Mitte der Woche eingereicht. Das 0,03m² Problem soll also geklärt sein. Puh...
Man benötige beim Amt jetzt wohl noch etwa 2 Wochen, bis die Genehmigung durch ist. Hoffen wir´s! Dann sind es 6 Wochen...
Montag, 16. März 2015
Update 0,03m²
Nachdem wir nun eine gefühlte Ewigkeit nichts von der Architektin gehört haben, sind wir selber aktiv geworden.
Also habe ich vorab mal bei der Stadt angerufen, inwieweit sich dort jemand zwecks Klärung des 0,03 m² Themas gemeldet habe. Fehlanzeige...
Gut, also zum Hörer gegriffen und Frau Brand angerufen. Das Gespräch hat mich dann doch beruhigt, Sie konnte unsere angespannte da unklare Situation nachvollziehen. Schliesslich war nicht klar, ob wir nun nochmal umplanen müssen oder nicht.
Die wichtigste Erkenntnis ist: Keine Planänderung erforderlich! Puh. Da die Architektin selbst ab 28.03.2015 im Urlaub ist, werde man uns die erforderlichen Unterlagen rechtzeitig zur von der Stadt gesetzten Frist (07.04.2015) einhalten. Die Unterlagen sind zudem bereits weitgehend überarbeitet worden und bedürfen noch ihrer finalen Überprüfung.
Also es geht weiter.
Also habe ich vorab mal bei der Stadt angerufen, inwieweit sich dort jemand zwecks Klärung des 0,03 m² Themas gemeldet habe. Fehlanzeige...
Gut, also zum Hörer gegriffen und Frau Brand angerufen. Das Gespräch hat mich dann doch beruhigt, Sie konnte unsere angespannte da unklare Situation nachvollziehen. Schliesslich war nicht klar, ob wir nun nochmal umplanen müssen oder nicht.
Die wichtigste Erkenntnis ist: Keine Planänderung erforderlich! Puh. Da die Architektin selbst ab 28.03.2015 im Urlaub ist, werde man uns die erforderlichen Unterlagen rechtzeitig zur von der Stadt gesetzten Frist (07.04.2015) einhalten. Die Unterlagen sind zudem bereits weitgehend überarbeitet worden und bedürfen noch ihrer finalen Überprüfung.
Also es geht weiter.
Samstag, 7. März 2015
0,03 m²
Heute kommt der erste kleine Dämpfer im Baugenehmigungsverfahren bei der Stadt Radevormwald...
Laut Bebauungsplan darf das Dachgeschoss kein Vollgeschoss sein! Genau das haben wir groß und breit mit der Architektin Frau Haesner im Planungsgespräch diskutiert. Wir haben uns auf eine Kniestockwand von 1,50 m und eine Dachneigung von 32° geeinigt. Dies wurde schon pauschal zugesagt.
In der Dachflächenberechnung kam schliesslich heraus, dass die max. zulässige Fläche 65,47 m² nicht überschreiten darf. Es wurden in unserem Fall tatsächlich 65,50 m² errechnet (65,50 m² > 65,47 m²).
Das Dachgeschoss ist also Sage und Schreibe 0,03 m² zu groß und somit ein Vollgeschoss. Ist die Stadt zu kleinlich?Oder die Architektin zu risikofreudig? Hätte man das nicht im Vorfeld mit der zuständigen Stelle bei der Stadt klären können?
Zum ersten Mal in diesem Projekt sind wir enttäuscht und angefressen. Wir hoffen, dass wir jetzt schnell eine Klärung herbeiführen, damit das Baugenehmigungsverfahren nicht verzögert wird.
Laut Bebauungsplan darf das Dachgeschoss kein Vollgeschoss sein! Genau das haben wir groß und breit mit der Architektin Frau Haesner im Planungsgespräch diskutiert. Wir haben uns auf eine Kniestockwand von 1,50 m und eine Dachneigung von 32° geeinigt. Dies wurde schon pauschal zugesagt.
In der Dachflächenberechnung kam schliesslich heraus, dass die max. zulässige Fläche 65,47 m² nicht überschreiten darf. Es wurden in unserem Fall tatsächlich 65,50 m² errechnet (65,50 m² > 65,47 m²).
Das Dachgeschoss ist also Sage und Schreibe 0,03 m² zu groß und somit ein Vollgeschoss. Ist die Stadt zu kleinlich?Oder die Architektin zu risikofreudig? Hätte man das nicht im Vorfeld mit der zuständigen Stelle bei der Stadt klären können?
Zum ersten Mal in diesem Projekt sind wir enttäuscht und angefressen. Wir hoffen, dass wir jetzt schnell eine Klärung herbeiführen, damit das Baugenehmigungsverfahren nicht verzögert wird.
Sonntag, 22. Februar 2015
Das Planungsgespräch
Am 06.01.2015 haben wir das Planungsgespräch mit dem Architekten geplant. Meine Güte, waren wir aufgeregt und gespannt, was alles auf uns zukommt...
Wir haben uns - soweit es möglich war - auf das Gespräch vorbereitet. Man muss immer daran denken, das man auf diesem Gebiet im Normalfall Laie ist. Und dann an alles zu denken, ist eine große Herausforderung.
Aber man sitzt ja einem Profi vom Fach gegenüber! Das gesamte Gespräch war sehr angenehm und wir fühlten uns gut aufgehoben. Unsere Änderungswünsche wurden vollständig umgesetzt.
Es gab im Nachhinein lediglich einen kleinen Wehrmutstropfen, den wir unserer Ansicht nach schon im ersten Gespräch hätten klären können...
Die Lage des Grundstückes ließ vermuten, dass im Wohnzimmer tagsüber zu wenig Licht reinkommen würde. Im ersten Gespräch hatten wir eher aus Gründen des abendlichen Sichtschutzes ein Fenster entfallen lassen. Genau dies hätte uns womöglich aber gefehlt und ziemlich geärgert, wenn wir es trotz zuvor bereits von uns bestätigten Bauzeichnungen nicht nochmal geändert hätten.
Ich denke, die Architektin hätte uns auf dieses mögliche Problem besser hinweisen können. Dann hätten wir nicht nochmal eine Änderungspauschale bezahlen und eine weitere Woche auf die Unterlagen warten müssen.
Nichtsdestotrotz sind wir sehr zufrieden gewesen. Alles hat gepasst! Und am 21.02.2015 waren die Unterlagen für das Bauamt da...also heißt es: Bauanträge einreichen und warten und hoffen, dass die Baugenehmigung schnell kommt...
So sieht es aus:
Wir haben uns - soweit es möglich war - auf das Gespräch vorbereitet. Man muss immer daran denken, das man auf diesem Gebiet im Normalfall Laie ist. Und dann an alles zu denken, ist eine große Herausforderung.
Aber man sitzt ja einem Profi vom Fach gegenüber! Das gesamte Gespräch war sehr angenehm und wir fühlten uns gut aufgehoben. Unsere Änderungswünsche wurden vollständig umgesetzt.
Es gab im Nachhinein lediglich einen kleinen Wehrmutstropfen, den wir unserer Ansicht nach schon im ersten Gespräch hätten klären können...
Die Lage des Grundstückes ließ vermuten, dass im Wohnzimmer tagsüber zu wenig Licht reinkommen würde. Im ersten Gespräch hatten wir eher aus Gründen des abendlichen Sichtschutzes ein Fenster entfallen lassen. Genau dies hätte uns womöglich aber gefehlt und ziemlich geärgert, wenn wir es trotz zuvor bereits von uns bestätigten Bauzeichnungen nicht nochmal geändert hätten.
Ich denke, die Architektin hätte uns auf dieses mögliche Problem besser hinweisen können. Dann hätten wir nicht nochmal eine Änderungspauschale bezahlen und eine weitere Woche auf die Unterlagen warten müssen.
Nichtsdestotrotz sind wir sehr zufrieden gewesen. Alles hat gepasst! Und am 21.02.2015 waren die Unterlagen für das Bauamt da...also heißt es: Bauanträge einreichen und warten und hoffen, dass die Baugenehmigung schnell kommt...
So sieht es aus:
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