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Montag, 6. Juli 2015

9 Stunden in Panik

Gleich heute morgen habe ich bei den Stadtwerken angerufen, um die Beschädigungen an der Mehrsparte und dem Leerrohr zu reklamieren.

Wie ich erfahren habe, ist der Bauleiter im Urlaub und wurde nun vertreten. Okay, soweit ja kein Problem. Ich solle zurückgerufen werden.

Um 07:30 Uhr ging dann das Telefon und mein Blutdruck schoss nach oben. Leider könne man die Gasleitung nicht legen, da der Radius der Mehrspartenhauseinführung zu klein sei!? Häh? Es sehe wohl so aus, dass man im schlimmsten Falle die Frostschürze aufstemmen und den Radius der Schutzrohre vergrößern müsse! Hallo? Nächste Woche kommt das Haus! Jeztzt kurz vor knapp ein Problem?

Ich solle besser gleich zur Baustelle kommen, um das Thema vor Ort zu besprechen. Oh oh, das hat gesessen! Ich habe sofort bei Glatthaar angerufen und dem Projektleiter die Situation geschildert. Er konnte das auch nicht verstehen, die vorgeschriebene Tiefe von 80 cm wurde ja nachweislich eingehalten.

Bin dann von der Arbeit gleich dahin gedüst. Um 09:15 Uhr habe ich dann den zuständigen Mann für die Baustelle angetroffen. Da der Radius wie gesagt zu klein sei, könne man nicht, wie eigentlich üblich, die Gasleitung an der Wand legen. Mit etwas Glück könne man diese jedoch in die vordere Zuführung einbringen, die Leitung würde dann jedoch 10 cm in den Raum reinstehen.


 

Also, wenn das die Alternative zum Aufstemmen der Frostsschürze wäre, habe ich das "go" gegeben. Das scheint mir kein Problem zu sein, zumal es technisch einwandfrei wäre.

Der Stadtwerker hatte mir dann zugesichert, heute Nachmittag, spätestens morgen früh die Rückmeldung zu geben, wie es funktioniert hat.

In der Zwischenzeit hatte ich nochmal mit Glatthaar abgesprochen, was im schlimmsten Falle zu erwarten wäre. Man sicherte mir zu, sich dann umgehen ab Mittwoch drum zu kümmern.

Also banges warten...

Um 15:30 Uhr kam schon der Anruf der Stadtwerke. Alles in Ordnung. Alle Leitungen sind verlegt. Ohne Probleme. Ehh, wie bitte? Uns ging die ganze Zeit der Arsch auf Grundeis, hatten schon mit riesen Ärger gerechnet. Und dann löste sich alles in Luft auf. So ist uns das natürlich viel lieber :-). Aber man bekommt es im ersten Moment schon mit der Angst zu tun.

Alles wird gut! Und die MSH sieht auch sauber aus:



Dienstag, 26. Mai 2015

Bodenplatte Tag 3

Am Dienstag haben wir mal kurz beim Grundstück vorbeigeschaut. Die Verschalung war schon abgenommen worden. So sieht das Ganze dann also aus:

Bodenplatte Tag 2

Wie angekündigt war Glatthaar vor 8 Uhr auf der Baustelle. Auch heute wollte ich unbedingt bei den Arbeiten dabei sein. Für Glatthaar war das auch in Ordnung, zwischendurch konnte man immer mal kurz ein Pläuschen halten.

Vor den Jungs kann man großen Respekt haben, die meisten sind Familienväter, die die ganze Woche auf Montage sind und erst am Wochenende nach Hause kommen.

Am Freitag wurden also die letzten Vorbereitungen für die eigentliche Bodenplatte getroffen. In erster Linie hieß das, die gemäß Statik erforderliche Stahlbewehrung einbringen und den Fundamentpotentialausgleich (FPA) zu legen und mit dem Ringerder zu verbinden. Auf die Nachfrage warum denn zwei "Blitzableiter" benötigt würden hieß es trocken: Du willst doch nicht in der Badewanne zappeln, oder? :-)...also Spass ist auch immer dabei gewesen.

Da es sich bei der Bodenplatte ja quasi um unseren Grundstein handelt haben wir ein paar Glücksbringer und persönliche Gegenstände in einer kleinen Holzkiste verpackt. Wir haben diese dann in den Eingangsbereich der Tür unter die Stahlmatten legen dürfen! Das ist doch eine tolle Sache, von denen man später seinen Kindern und Enkelkindern immer erzählen kann. 

 So sah die Bodenplatte dann vor dem Gießen aus:




Für die Bodenplatte wurde eine deutliche größere Betonpumpe bestellt. Gut 20 to. Beton sollten verarbeitet werden.

Während der Beton gegossen wurde, wurde die Höhe immer mit dem zuvor eingestellten Laser- Höhenmessgerät überprüft. Für die Bodenplatte hat Glatthaar eine Genauigkeit von +/- 5 mm zu liefern. Zeitgleich wurde der Beton gerüttelt, damit eine optimale Verbindung zum Stahl entsteht und Luftblasen vermieden werden.

Zu guter Letzt wurde eine Plastikplane über die Bodenplatte gelegt, damit der Beton nicht zu schnell aushärtet und sich etwaige Risse bilden können. Für kommenden Dienstag hat sich Glatthaar angekündigt, um die Verschalung zu demontieren. Dann wäre alles fertig!


Um 13 Uhr war Glatthaar durch, die Bodenplatte sieht nun so aus:

 
Jetzt können wir die restlichen Bodenarbeiten angehen und auf das Haus warten :-)

Bodenplatte Tag 1

Am Donnerstag, den 21.05.2015 kam die Fa. Glatthaar vereinbarungsgemäß um 08:30 Uhr angefahren. Ich hatte mir für die beiden Tage frei genommen, um live bei den Arbeiten dabei sein zu können. Wann hat man schon Gelegenheit dazu?

Die Jungs von Glatthaar waren super drauf und haben gleich nach dem mitgebrachten Kaffee losgelegt. Ohne Kaffee geht halt nix :-).

Erst wurden nochmal die letzten Vermessungsdaten überprüft und ein Schnurgerüst gespannt, um die Lage der Bodenplatte zu kennzeichnen. Zudem wurden die Positionen der Hausanschlüsse auf der Schotterschicht mit Sprühfarbe gekennzeichnet.


Danach ging es dem Schotter an den Kragen. Die Frostschürze wurde feinsäuberlich ausgehoben. Währenddessen wurden die Hausanschlüsse zusammengebaut und anschliessend im Sand eingebettet.

Gegen Mittag waren die Vorarbeiten für das Gießen der Frostschürze schon weitgehend abgeschlossen. Die Abwasserrohre, die Mehrspartenhauseinführung waren schon verlegt.

In der Mittagspause haben wir ein paar belegte Brötchen besorgt, die natürlich dankend angenommen wurden :-). Etwas Grundversorgung gehört für den Bauherren auch dazu. Der Projektleiter von Glatthaar hat sich zu dieser Zeit auch nochmal blicken lassen, um den erforderlichen Statikplan für die Bodenplatte nachzureichen. Der wurde erst kurz vorher fertig.

Nun wurde der Ringerder in die Frostschürze eingelegt und befestigt:


Die Vorbereitungen waren nun vollständig abgeschlossen. Mittlerweile war auch die Betonpumpe eingetroffen und der Betonmischer stand bereit. Wenn man so etwas noch nicht gesehen hat, dann sind diese Gerätschaften schon beeindruckend!

Während nun die Frostschürze betoniert wurde, haben parallel die Arbeiten für die Verschalung begonnen. Somit konnten wir uns schon ganz gut vorstellen, welche Größe das Haus haben würde.



Als letzte Aktionen an diesem Tage wurde die Schotterschicht im Bereich der Bodenplatte mit Folie abgedeckt (so dass beim Gießen der Bodenplatte der Beton nicht zu schnell versickert) und die ersten Stahlbewehrungen gelegt.

Um 17:00 Uhr war dann erstmal alles fertig. Am nächsten Tag soll es um 07:30 Uhr weitergehen.


Dienstag, 12. Mai 2015

Glatthaar Terminplanung Bodenplatte - Update

Wir haben gestern bereits die offizielle Terminplanung von Glatthaar erhalten.

Am 21./22.05.2015 wird die Bodenplatte gegossen :-)

Die Erdarbeiten sind seit heute ja abgeschlossen. Bis zu dem Termin haben wir jetzt allerdings noch ein paar Aufgaben:

Feinvermessung ins Grundstück inkl. Erstellung des Schnurgerüsts, der Lastplattendruckversuch sowie die Erstellung der Abesteckskizze inkl. Höhenangaben wurden bereits parallel von Glatthaar und von uns nochmal offiziell heute beauftragt. Viel Zeit ist nicht mehr, da diese Anforderungen bis spätestens 19.05.2015 bei Glatthaar vorliegen müssen!

Baustrom, Bau WC, Hydrantenstock für Bauwasser werden wir bis Mittwoch, 20.05.2015 abends bereitstellen.

Es wird spannend.


Erdarbeiten Teil 3

So, wie bereits angedeutet erfolgte heute sozusagen der Feinschliff für die Schotterschicht. Immerhin  fordert Glatthaar eine Genauigkeit von +/- 2 cm. Da war viel Fingerspitzengefühl gefragt.

Heute Nachmittag haben wir dann das Werk bestaunt!


Somit sind also die Erdarbeiten erstmal abgeschlossen.

Sonntag, 10. Mai 2015

Glatthaar Terminplanung Bodenplatte

Kaum haben wir mit den Erdarbeiten angefangen rief auch schon der Projektleiter von Glatthaar an. Wann wir denn fertig seien, damit die Terminplanung für die Bodenplatte erfolgen kann. Ähm, hallo? Das ging ja nun fix.

Am 04.05.2015 die Baugenehmigung, am 06.05.2015 die Finanzierungsbestätigung und ein Tag später der Anruf von Glatthaar. Das finde ich schnell!

Die Planung ist jedenfalls so, dass die Erdarbeiten am Wochenende abgeschlossen und am Montag mit der Schotterschicht angefangen werden soll.

Glatthaar plant mit dem 21./22.05.2015 für die Bodenplatte. Hui, nun kommt als Wind in die Sache :-).

Mittwoch, 1. April 2015

Auskunft zur bergbaulichen Situation und Bergschadensgefährdung

Seit dem Baustellengespräch vom 27.03.2015 mit Glatthaar wissen wir, dass im Rahmen des Bodengutachtens eine bergbauliche Auskunft eingeholt werden muss. Nach dem Motto, sicher ist sicher...

Der nette Projektleiter hat die Unterlagen auch bei unserer Architektin eingefordert, die uns postwendend mitgeteilt hat, dass der Bauherr sich darum kümmern müsse. Naja, okay. Service geht anders...

Auf Nachfrage bei der Stadt sagte man uns erstmal, dass wir die ERSTEN Bauherren sind, die diese Frage je dort gestellt haben. Hm, gut, einmal ist immer das erste mal. Allerdings baut Glatthaar in diesem Baugebiet auch mit anderen Bauherren (und anderen Projektleitern), bei denen diese Anforderung im Bodengutachten nicht erwähnt wird. Scheint uns schon so eine Hosenträger-Gürtel-Lösung zu sein. Der Projektleiter hat uns nochmal erklärt, dass dies auch zu unserer Sicherheit diene und auf anderen Grundstücken eben abweichende Verhältnisse vorliegen können.

Wir haben also dann bei der Bezirksregierung Arnsberg eine Auskunft zur bergbaulichen Situation und Bergschadensgefährdung angefragt. Kostenpunkt: 20- 120 Euro. Die Dame bei der Auskunft hatte uns hierzu auch auf den Sicherheitsaspekt hingewiesen. Es sei nie verkehrt, diese Stellungnahme zu haben.

Okay, da wir keine Geologen sind, werden wir wohl auf die Aussagen vertrauen müssen.

Diese Stellungnahme wird bei Glatthaar zudem für die Berechnung der Baustatik benötigt. In ein paar Tagen sollten wir die Informationen also zurückhaben...

Samstag, 28. März 2015

Baustellengespräch mit Fa. Glatthaar

Am Freitag, den 27.03.2015 haben wir uns um 09:00 Uhr am Grundstück mit der Fa. Glatthaar getroffen.

Grundsätzlich informiert sich der Projektleiter bei diesem Gespräch um die Gegebenheiten auf der Baustelle. Ist die Baustrassse gut zugängig? Muss evtl. die Strassse gesperrt werden? Das waren im Vorfeld wichtige Dinge für Glatthaar, die der Projektleiter noch vor dem Termin in Augenschein genommen hat.

Wir haben uns dann im naheliegenden Mc Donalds zu einem Kaffee hingesetzt und zusätzlich mit unseren GaLa-Bauer die erforderlichen Vorarbeiten besprochen. Mit Hilfe eines Protokolls wurde das Gespräch geführt, um nichts zu vergessen.

Zusätzlich wurde uns empfohlen, ein weiteres Leerrohr verlegen zu lassen, um später weitere Anschlussmöglichkeiten zu haben.

Nachdem Gespräch war nun klar, wieviel Boden wir tatsächlich ausheben müssen, wer welche Anschlüsse wie und bis wohin verlegt. Ganz schön spannend, was da nun auf uns zukommt.

Kleiner Wehrmutstropfen bei diesem Gespräch: Glatthaar übernimmt die Durchführung der Mehrspartenleitung durch die Bodenplatte, veranschlagt dafür allerdings einen Preis von 750,00 Euro! Das ist Wucher und war im All-Inclusive Paket von Allkauf nicht erwähnt worden. Das sind ungeplante Sonderkosten. Es war schon erkennbar, dass dem Projektleiter hier die Hände gebunden sind und es für ihn ein "unangenehmes" Thema war.

Man ist allerdings aufgrund von Gewährleistungsansprüchen "genötigt", die Arbeiten von Glatthaar durchführen zu lassen.

So what, es ist kein Punkt, der uns richtig ärgert. Hier fehlt allerdings anfangs die Transparenz von Allkauf zum Thema Bodenplatte. Das werden wir mal dem Verkäufer ans Herz legen... Denn diese Kosten kommen auf JEDEN Bauherren zu. Gut, dass wir schon im Vorfeld diese Kosten in der Finanzierung berücksichtigt haben.

Alles in allem war das Gespräch sehr sehr gut, der Projektleiter hat uns sehr gut über den weiteren Verlauf informiert und ist stets ansprechbar.

Jetzt warten wir nur noch auf die Baugenehmigung...

Montag, 16. März 2015

Fa. Glatthaar

Eine weitere erfreuliche Nachricht kommt heute auch noch von der Fa. Glatthaar. Das Baustellengespräch wird kurzfristig stattfinden!

Wir haben nun mit unserem GaLa- Bauer ein paar Terminvorschläge an den Projektleiter gesendet. Möglicherweise kann das Gespräch ja schon nächste Woche stattfinden? Mal sehen.

Wir werden dann in einem etwa 2 Stunden dauernden Gespräch alle Themen rund um die Bodenplatte klären. Sind gespannt!

Beruhigend finde ich zu wissen, dass Glatthaar der Marktführer in Deutschland für Bodenplatten ist. Ich denke, dass gibt Zuversicht für den weitern Verlauf. Die Basis muss schliesslich stimmen :-).